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Reduzieren der Ladezeit

Man sollte es kaum glauben, aber auch bei der Ladezeit von Webseiten kann man einiges falsch machen.

Suchmaschinen und Besucher warten nicht ewig auf die Inhalte. Schließlich ist die Konkurrenz nur einen Klick entfernt.

Folgendes können Sie tun, damit Ihre Webseiten schneller geladen bzw. angezeigt werden:

  • Oberstes Gebot ist das Minimieren von HTTP-Anfragen, die beim Laden zusätzlichen Seitenelementen wie Bildern, Skripten und CSS-Dateien entstehen.

  • Konfigurieren Sie im HTTP-Header des Webservers das ETag (Entity-Tag). So erfährt jeder Browser, ob die Cacheversion einer Internetkomponente identisch mit der darzustellenden ist. Dies spart Ladezeit und ist effektiver als das Headerdatum der letzten Änderung. Siehe auch Artikel von Yahoo!

  • Weitere Geschwindigkeitsvorteile bringt die Konfiguration des Expires-Datum, des Verfallsdatums, d.h. wie lange darf die Komponente im Cache gespeichert werden.

  • Die Vorteile der Frame-Technologie bezüglich der Ladezeit übernimmt nun AJAX. Zwar können Suchmaschinen mit beiden Techniken nicht so recht umgehen, aber für Besucher werden mittels AJAX nur die Seitenelemente neu geladen, die sich geändert haben. Der Rest einer Seite bleibt im Browser angezeigt. Das spart Zeit und Internetverkehr.
    Aus Suchmaschinenoptimierungssicht ist AJAX nicht so sinnvoll, aber bei interaktiven Webseiten durchaus.

  • Fassen Sie kleinere CSS- bzw. Script-Dateien zusammen. Ebenso können mehrere Bilder zu einem Bild oder Bilder mit Links zu ImageMaps zusammengefasst werden. Dabei verringern sich zwar nicht die Dateigrößen, wohl aber die HTTP-Requests, da statt mehrere Dateien nur noch eine geladen werden muss.

  • Achten Sie darauf, dass Skripte nicht mehrfach geladen werden sollen. Sicher können dies Browser erkennen, aber längst nicht alle. Nicht erkennbar sind doppelte Skripte, wenn sie von unterschiedlichen Servern geladen werden sollen.

  • Moderne Browser können mit komprimierten Inhalten (gzip) umgehen. Die logische Konsequenz ist, größere Inhalte komprimiert auszuliefern, um so Übertragungszeit zu sparen.

  • Werden Seitenelemente von verschiedenen Domänen geladen, so ist für jede neue Domäne eine neue DNS-Anfrage erforderlich. Überlegen Sie, ob Sie Bildmaterial bzw. Dateien zentral auf einem Server statt unter verschiedenen Domänen bereitstellen können.
    Dies kann auch domänübergreifend realisiert werden, d.h. sofern Sie mehrere Domänen haben, können deren Webseiten von einem zentralen Server bestimmte Daten (Bilder, Skripte) laden.

Ladezeit verbessern (2. Teil)


Schlagwörter: Suchmaschinenoptimierung, AdWords-Kampagnen, Webseitenoptimierung, Webseitenvaildierung, Optimierungstipps, OnPage-Faktoren, Ladezeit.

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Besucher:      Letzte Änderung: Samstag, 30.10.2010