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Schlechte Nachbarschaft

Ausgehende Links haben doch Auswirkungen auf eine Webseiten - zumindest bei Google.

Google kennt nämlich das Linkziel und hat es bereits klassifiziert. Ist das Linkziel eine Homepage, die Google abgestraft hat, weil sie z.B. moralisch verwerfliche Inhalte bereithält, so begeben Sie sich durch eine Linksetzung in schlechte Nachbarschaft zu dieser Homepage.

Sie erinnern sich, Google wertet ausgehenden Links als Empfehlung. Weisen Sie Ihren Besuchern den Weg zu Webseiten mit negativen Google-Image so sind Sie automatisch ein Nachbar dieser Seite. Dabei ist es nicht relevant, ob diese schlechte Homepage auch Links zu Ihnen gesetzt hat.

Als Webseitenbetreiber bestimmen Sie, wenn Sie auf Ihren Webseiten empfehlen.

Um sich ein wenig von dieser Schlechten-Nachbarschaft-Situation zu distanzieren, gibt es drei Möglichkeiten:

    • Sie versehen Ihren ausgehenden Link zum Nachbar mit negativen Google-Image mit dem Linkattribrut rel=NOFOLLOW.
    • Sie setzen überhaupt keinen Hypertextlink und nennen die Webadresse nur im Text. Interessierte Besucher können sich diese in die Adresszeile ihres Browsers kopieren oder mittels einer Firefox-Erweiterung bequem öffnen.
    • Sie verzichten auf die Linksetzung und Linknennung.

    Da das Internet von Links lebt, wie der deutsche BGH treffend formulierte, ist die erste Variante die beste. Denn u.a. aus diesem Grund wird das Rel-Nofollow-Attribut eingeführt. Die Suchmaschinen, die es nicht kennen, schauen auch nicht auf schlechte Nachbarschaft. Und was ist schon schlechte Nachbarschaft genau?


    Schlagwörter: Suchmaschinenoptimierung, AdWords-Kampagnen, Webseitenoptimierung, Webseitenvaildierung, Google-Signale, Weder noch oder beides, Schlechte Nachbarschaft.

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    Besucher:      Letzte Änderung: Mittwoch, 04.06.2008